Zonta Kurzfilmpreis

 

Der ZONTA Oberhausen-Preis der Internationale Kurzfilmtage Oberhausen

Das größte und älteste Kurzfilmfestival der Welt feiert sechs Tage im Jahr auf der Kinoleinwand kreative Kurzfilme aus aller Welt. Bis in die Gegenwart hinein konnten die Kurzfilmtage immer wieder Filmemacher und Filmemacherinnen auf den Weg bringen und Trends setzen - sei es die frühe Anerkennung von Videos, die Beschäftigung mit Musikvideos, die Reflektion neuer digitaler Formate oder die Offenheit für die Interaktionen zwischen Kunst und kurzer Form. Durch ihre unkonventionelle Sicht des Kurzfilms entzogen die Kurzfilmtage sich immer mit großem Erfolg einer Festlegung auf ein bestimmtes Image, obschon durch das Festival viele politische und ästhetische Entwicklungen angestoßen wurden, wie etwa durch das Oberhausener Manifest, dem vielleicht wichtigsten Gruppendokument des deutschen Films.

ZONTA-Preis - dotiert mit 1.000 Euro - ging 2019 an die Filmemacherin Manu Lutsch (UK/Senegal) für Ihren Kurzfilm ALGO-RHYTHM (13 Min. 56 Sek., Farbe )!
Überreicht wurde der Preis von unserer Zonta-Präsidentin Andrea Große-Lackmann zusammen mit der Begründung:
"Unsere anfälligsten Affekte werden über bequeme Smartphone-Apps abgefragt und ausgeforscht. Und für automatisierte Propaganda-Kampagnen und algorythmic electioneering wie im Zuge der Wahlen in den USA, Kenya und Nigeria und dem „Brexit"-Referendum nutzbar gemacht, um autoritäre, antidemokratische Politiken durchzusetzen.
Data-Staub, rauschende Data-points: Die fotogrammatische Methode des Films findet überzeugende Bilder für das feinnetzige globale System von freiwillig gegebenen, abfragbaren Daten unseres alltäglichen Algorythmengebrauchs. Und zieht uns mit im Sound einer lokalen kritischen Musikerszene. Erarbeitet und inszeniert als rasante Hip-Hop-Komödie mit Künstler*innen und Stars der senegalesischen Rap-Szene geht der diesjährige Zonta-Preis an Manu Luksch für ihren Film ALGO-RHYTHM."
Quelle: https://www.kurzfilmtage.de/presse/pressemitteilungen/aktuell/die-preist....

Wir wünschen der Filmemacherin weiterhin eine erfolgreiche Filmlaufbahn! Clubansprechpartnerinnen sind: Maria Guthoff, Petra Rockenfeller und die aktuelle Präsidentin

Infos gibt es hier zu den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen!

  • Der ZONTA-Preis 2018 des ZONTA Club Oberhausen ging an die Japanerin Yamashiro Chikako mit ihrem Film Tsuchi no hito – 2017 gekijyoban (Lehmmensch – 2017)! Begründung: Die Filmemacherin setzt sich bildgewaltig und sinnlich mit Krieg und seinen traumatischen Auswirkungen auseinander, ernsthaft und humorvoll zugleich. Originell und innovativ und im besten Sinne filmisch erzählt.die Kurzfilmmacherin Jovana Reisinger erhalten! Überreicht wurde der Preis von der amtierenden Vizepräsidentin Susanne Brittinger.
  • Der ZONTA-Kurzfilmpreis der 63. Internationalen Kurzfilmtage des ZONTA Club Oberhausen erhilet die Kurzfilmmacherin Jovana Reisinger! Der Film
  • Der ZONTA-Preis - dotiert mit 1.000 Euro - zeichnet 2016 eine Filmemacherin aus dem Internationalen Wettbewerb aus: Eleganssi (Elegance) von Virpi Scutari aus Finnland (2015, 25 Min. 42 Sek.) - überreicht wurde der Preis von der Schirmherrin der Visuelle Frauenfilmtage Oberhausen Britta Costeki!  Begründung: Die Filmemacherin portraitiert eine geschlossene Gesellschaft von Männern mit alten Traditionen, raffinierten Gebräuchen und strengen Wertvorstellungen.
  • Zum ersten Mal 2011 wurde der ZONTA-Preis im Rahmen der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen verleihen. Der ZONTA-Preis - dotiert mit 1.000 Euro - zeichnet immer eine Kurzfilmmacherin der drei großen Wettbewerbe aus und wird zusammen mit dem Festivalleiter und einer stellvertretenen Zontian übergeben.